Montageanleitung Altum Steckzaun schräg BPC
Bevor Sie mit der Montage Ihres Altum Steckzaun schräg BPC beginnen, sollten alle Elemente fachgerecht gelagert werden. Lagern Sie die Zaunelemente möglichst in der Originalverpackung auf einem ebenen, trockenen und gut belüfteten Untergrund. Achten Sie darauf, dass die verpackte Ware weder direkter Sonneneinstrahlung noch Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Wichtig ist außerdem, dass die Profile nicht bei Temperaturen unter 5 °C verarbeitet werden.
Prüfen Sie vor der Verarbeitung sämtliche Bauteile sorgfältig auf ihren Zustand. Mit Beginn der Montage gelten das Erscheinungsbild sowie die materialtypischen Eigenschaften als akzeptiert. Leichte Unterschiede in Farbe und Struktur sind bei BPC-Profilen materialbedingt und zulässig. Gerade diese natürlichen Abweichungen tragen zu einer hochwertigen und authentischen Optik des Zauns bei.
Die Profile des Altum Steckzaun schräg BPC bestehen aus einem widerstandsfähigen Bambus-Polymer-Composite. Dieser Werkstoff setzt sich aus Naturfasern und HDPE (High Density Polyethylen) zusammen. Das Material ist durchgefärbt, pflegeleicht und benötigt keinen zusätzlichen Anstrich. Durch Witterungseinflüsse kann es im Laufe der Zeit zu leichten Farbveränderungen kommen. Dabei handelt es sich um eine materialtypische Eigenschaft, die keinen Reklamationsgrund darstellt.
BPC überzeugt durch seine Wasserabweisung sowie seine hohe Beständigkeit gegenüber Insektenfraß, Pilzbefall und Rissbildung. Damit eignet sich das Material hervorragend für den Einsatz als Sichtschutzzaun im Außenbereich. Nicht geeignet ist BPC jedoch für dauerhaft feuchte Bereiche ohne ausreichende Luftzirkulation, für extreme Temperaturwechsel sowie für Anwendungen mit statisch tragender Funktion.
Benötigtes Werkzeug für die Montage des Altum Steckzaun schräg BPC
Für die fachgerechte Montage des Altum Steckzaun schräg BPC benötigen Sie einige grundlegende Werkzeuge. Mit der richtigen Vorbereitung gelingt der Aufbau des Sichtschutzzauns schnell, präzise und sicher.
- Spaten
- Beton
- Wasserwaage
- Zollstock
- Akkuschrauber
- Metallsäge
Elementübersicht
Fundamente erstellen
Heben Sie für die Pfosten Fundamente mit einer Mindestgröße von 400 × 400 × 800 mm aus. Berücksichtigen Sie dabei stets die jeweilige Bodenbeschaffenheit, da diese Einfluss auf die Stabilität des Fundaments haben kann.
Füllen Sie anschließend etwa die Hälfte des Erdlochs mit Beton und verdichten Sie diesen sorgfältig. Setzen Sie danach die Zaunpfosten ein und richten Sie sie exakt aus.
Zum Schluss wird das Erdloch vollständig mit Beton aufgefüllt und erneut verdichtet, um eine stabile und dauerhafte Befestigung der Pfosten zu gewährleisten.
Pfosten setzen

Optional: Konsole zum Aufdübeln
Richten Sie zunächst die Konsolen bei aufgesteckten Pfosten korrekt aus. Anschließend werden die Konsolen am Untergrund aufgedübelt und fest montiert.
Nach dem Aufsetzen des Pfostens schließen der Pfostenüberzug sowie die integrierte Stahlverstärkung bündig miteinander ab und sorgen für eine stabile Konstruktion.
Distanzstücke einsetzen
Schieben Sie das Distanzstück hochkant in die Innenseite der Pfostennut. Richten Sie es bündig mit der Unterkante des Pfostens aus. Anschließend die Position vorbohren und das Distanzstück fest verschrauben.
Befestigen Sie zunächst das Distanzstück auf einer Seite des Pfostens. Anschließend richten Sie das Distanzstück auf der gegenüberliegenden Seite mithilfe eines Füllungselements und einer Wasserwaage exakt aus.
Sobald die korrekte Position erreicht ist, wird auch dieses Distanzstück fest verschraubt.
Füllungselemente einsetzen
Schieben Sie die Füllungselemente nacheinander von oben in den Pfosten ein. Achten Sie darauf, dass die Feder der Füllprofile nach oben ausgerichtet ist.
Abschlussprofil einsetzen
Messen Sie die oben angegebene Länge sorgfältig aus. Wichtig: Die Messung erfolgt immer von der Innenkante bis zur Innenkante des Pfostens, um die korrekte Breite für die Zaunelemente zu bestimmen.
Markieren Sie mithilfe der mitgelieferten Schablone den benötigten Gehrungsschnitt. Sägen Sie anschließend das Abschlussprofil mit einer Metallsäge passend zu und setzen Sie es auf das Zaunelement auf.
Optional kann das Abschlussprofil mit zwei Schrauben fixiert werden, um zusätzlichen Halt zu gewährleisten.
Optional: Pfostenabdeckleisten
Zum Abschluss werden die Pfostenkappen auf die Pfosten aufgesetzt. Sie bilden den oberen Abschluss der Zaunpfosten und sorgen für eine saubere Optik.
Pflegehinweise für BPC-Sichtschutzzäune
Die BPC-Profile und Aluminiumbauteile lassen sich einfach mit warmem Wasser und mildem Spülmittel reinigen. Bei stärkerer Verschmutzung können die Profile zusätzlich mit einer Wurzelbürste gereinigt werden. Leichte Kratzer auf den Profiloberflächen lassen sich häufig mit Schleifvlies nachbearbeiten (vorher bitte an einer unauffälligen Stelle testen).
Wichtig: Verwenden Sie keine lösungsmittelhaltigen oder kreidehaltigen Reinigungsmittel. Diese können in die Oberfläche der BPC-Profile eindringen oder die Beschichtung der Aluminiumteile angreifen und dadurch zu Verfärbungen führen.
Verschmutzungen entstehen häufig durch Staub- und Schmutzablagerungen, die durch Regen angefeuchtet werden und nach dem Trocknen Rückstände hinterlassen. Diese lassen sich in der Regel problemlos mit haushaltsüblichen Reinigern auf Essigbasis entfernen.
Tipp: Verwenden Sie warmes Wasser und eine Bürste und spülen Sie die Oberfläche anschließend mit ausreichend Wasser ab.
Materialeigenschaften und mögliche Verformung
Durch wechselnde Witterungseinflüsse kann sich der BPC-Werkstoff in seinen Dimensionen leicht verändern. Dadurch können minimale Toleranzen in den Profilfugen entstehen. Bei Sonneneinstrahlung oder hoher Feuchtigkeit dehnt sich das Material aus oder zieht sich wieder zusammen.
Leichte Verformungen sind daher eine natürliche Eigenschaft von BPC-Materialien im Außenbereich und stellen keinen Reklamationsgrund dar.
Bearbeitung der BPC-Profile
Die Profile lassen sich mit hartmetallbestückten Werkzeugen problemlos bearbeiten. Für Zuschnitte eignen sich beispielsweise eine Kappsäge mit feingezahntem Metallblatt oder eine Eisensäge.