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Wir sind heute im Münsterland auf einem Bioland-Betrieb mit Schweinehaltung zu Gast. Bei Ankunft hören wir schon eifriges Grunzen und Wühlen – in der frischen Frühlingsluft hängt der Geruch der Tiere. Der Landwirt kommt geschäftig um die Ecke – das Handy noch am Ohr. Er nimmt sich heute Zeit und uns mit auf seinen Hof, um uns den Auslauf für seine Mastschweine zu zeigen. Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem freitragenden Schiebetor, welches er über den mr-shop gekauft hat. Wir wollen wissen, wofür er es genau benötigt und welche Vor- und vielleicht auch Nachteile das Tor in dem eingesetzten Bereich mit sich bringt.
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Bild: In der ökologischen Schweinehaltung müssen die Tiere jederzeit Zugang zu einem Außengelände haben

Umstellung auf ökologische Sauenhaltung und Schweinemast

Seit 2012 bewirtschaftet der Schweinehalter den alteingesessenen Familienbetrieb nach ökologischen Richtlinien. Während seiner Umstellung, die mit vielen Umbaumaßnahmen der Altgebäude einherging, trat er dem Biolandverband bei und vermarktet seine Tiere seither unter entsprechendem Siegel. Bis zum Ende des Jahres 2020 hielt er nur Zuchtsauen – 110 an der Zahl. Die Nachzucht gab er bis dahin weiter an einen Mastbetrieb für Bioschweine.

Mitte des letzten Jahres baute er schließlich auch einen Maststall nach ökologischen Kriterien um, sodass er die Schweine seit Fertigstellung des Gebäudes selbst aufziehen kann. Insgesamt hat er Platz für rund 500 Mastschweine geschaffen, die er mit Erreichen der Schlachtreife über eine Erzeugergemeinschaft vermarktet. Ein kleiner Anteil der Tiere wird im angegliederten Hofladen direkt verkauft. Die benötigten Futtermittel wie Getreide, Mais und Kleegras baut der Landwirt auf 65 ha selbst an.

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Bild: Für die Außenhaltung wird eine äußere Tor- und Zaunanlage benötigt

Außenhaltung erfordert doppelte Einzäunung

Bei den Planungs- und Umbaumaßnahmen des vorher konventionellen Maststalls zum ökologischen Stall, musste der Schweinehalter viele Mindestvorgaben berücksichtigen. So sind z. B. pro Schwein bis 110 Kilo 1,3 Quadratmeter Stallfläche und 1 Quadratmeter Auslauf zur Verfügung zu stellen. Außerdem spielt, wie auch in der konventionellen Außenhaltung, die doppelte Einfriedung eine wesentliche Rolle.

Vor allem zur Abwehr von Wildschweinen, die die afrikanische Schweinepest (ASP) übertragen können, ist ein äußerer Zaun um das Gelände der Außenhaltung von hoher Bedeutung. Da der Landwirt den Bereich zwischen den Außenbuchten und dem äußeren Zaun als Bewirtschaftungsweg mit dem Traktor nutzen möchte, wie z. B. zur Fütterung der Schweine, braucht er außerdem ein geeignetes Tor, dass in Höhe, Breite und der gesamten Funktionalität dazu passt.

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Bild: Das Schiebetor ist im einheitlichen Design zu Doppelstabmatten erhältlich

Freitragendes Schiebetor für die Mastanlage

Bei den Überlegungen zum Zaun war der Landwirt sich schnell darüber im Klaren, welcher für ihn infrage kommt. Er entschied sich für eine klassische Zaunanlage aus Doppelstabmatten mit einer Höhe von 1,50 Meter. Schwieriger fand er die Suche nach dem richtigen Tor. Dieses musste so konstruiert sein, dass ein Entweichen von Schweinen und Ferkeln sicher verhindert ist und in der Höhe in etwa zu dem bereits vorhandenen Doppelstabmattenzaun passt. Er nahm das Internet zu Hilfe und befragte Google: Die Sucheingabe „Doppelstabmatten Tor“ lieferte ihm auch gleich Ergebnisse. Er schaute sich die verschiedenen Anbieter und Angebote an und stieß nach einer Weile auf die Internetseite des Maschinenrings Westfalen-Lippe. Der Sitz des mr-shops und die damit vorhandene Nähe zu seinem Wohnort war für ihn mitentscheidend, sich die Auswahl an Tor- und Schiebetoranlagen näher anzugucken. „Falls mal was ist“, lautet seine Begründung zu diesem Punkt. Im mr-shop fand er das freitragende Schiebetor Private light, das sein Interesse weckte. Nach genauer Betrachtung stellte er fest, dass es fast allen Anforderungen entspricht, die für den Zweck der Einzäunung einer Außenmastanlage nötig sind. Einziger Wehmutspunkt war die Tatsache, dass das Tor nicht in der für die Schweinehaltung vorgeschriebenen Höhe von 1,50 m zur Auswahl stand. Er entschied sich für die nächsthöhere Variante von 1,60 Metern. Bei der Antriebsart standen ihm die Wahlmöglichkeiten „Handbetätigung“ und „E-Antrieb mit Automatik“ zur Verfügung. Er legte sich auf das per Hand zu betätigende Tor fest, wählte die Farbe „verzinkt grün“ und bestellte das Produkt mit einem letzten Klick über den mr-shop.

 

 

Freitragendes Schiebetor

Wussten Sie, dass ….

  • die äußere Umzäunung sowohl bei der konventionellen als auch bei der ökologischen Freilandhaltung von Schweinen eine Höhe von 1,50 m haben muss?
  • das freitragende Schiebetor in vielen verschiedenen Breiten erhältlich ist (auch Sondermaße mit Breiten bis zu 18 Metern haben wir schon anfertigen und ausliefern lassen)?
  • das Tor je nach Variante per Hand oder elektronisch betrieben werden kann?

Fundamentpläne können im Vorfeld angefordert werden

Nach Bestelleingang des Schiebetores, bekam der Schweinehalter die Nachricht, dass sich die Lieferung verzögert. Normalerweise dauert es in etwa drei Wochen, bis das Produkt an Ort und Stelle eintrifft. Die Pandemielage durch das Coronavirus ließ aber auch diesen Vorgang nicht unbehelligt und so zog sich die Lieferung in die Länge. Gerne hätte der Landwirt schon Vorbereitungen getroffen – doch ohne Fundamentplan und ohne die technische Zeichnung, die im Lieferumfang des Tores enthalten sind, wusste er nicht, mit welchen Maßen er den Betonsockel für die Befestigung des Tores setzen muss. Zur zukünftigen Vermeidung solcher Situationen möchten wir hier kurz darauf hinweisen, dass solche Pläne gerne schon vorab beim mr-shop angefordert werden können. Dazu reicht ein kurzer Anruf.

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Bild: Das Gefälle bewirkt, dass der Abstand vom Tor zum Boden im linken Bereich zu hoch ist

Vorhandendes Gefälle verkompliziert den Aufbau

Nach Lieferung des Schiebetores konnte der Landwirt loslegen. Damit der Gang im Innenbereich der Umzäunung nicht kleiner wird, beschloss er, das Schiebetor nicht innerhalb des Bereiches, sondern außerhalb zu montieren, sodass es sich entlang der Außenseite des Zaunes aufschieben lässt. Da der Boden im Bereich der Zufahrt ein Gefälle besitzt, war es eine Herausforderung den Betonsockel so anzulegen, dass die untere Kante des Tores einen gleichmäßigen waagerechten Abstand zum Untergrund einhält. Letztlich ist das nicht ganz gelungen. Da der Sockel zusätzlich ein wenig zu hoch geworden ist, ist direkt neben dem Sockel der Abstand vom Boden zum Tor zu groß geworden ist. „Um das Tor auch an dieser Stelle kleintierdicht zu bekommen, muss ich noch nach einer Lösung suchen.“, so der Landwirt zum Stand der Dinge.

Das Produkt

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Bild: Freitragendes Schiebetor 5 Meter breit

Der Landwirt entschied sich für das freitragende Schiebetor mit einer Breite von 5 Metern. Bei der Auswahl der Höhe, die laut Vorschrift 1,50 m betragen muss, hatte er die Wahl zwischen 1,40 Metern und 1,60 Metern. Da er nicht sicher war, wie hoch das Tor durch die Montage der Torpfosten auf dem Sockel letztendlich sein würde, ging er hier lieber auf Nummer sicher und bestellte das 1,60 m hohe Tor.

Im Großen und Ganzen ist der Landwirt zufrieden mit seiner Wahl. Neben der Nähe zum MRWL sei auch der Preis, der im Vergleich zu anderen Anbietern in einem günstigen Rahmen liege, ein wesentlicher Punkt gewesen, weshalb er sich für den mr-shop entschieden habe. Die Lieferung dauerte ihm zwar etwas zu lang, aber da dies der Pandemie geschuldet ist, liegt dies außerhalb des menschlichen Einflussbereiches. Eine Beratung hat er nicht in Anspruch genommen: „Ich bin mehr der Typ fürs Internet.“, so seine Erklärung. Da er dort alle benötigten Informationen vorgefunden hätte, konnte er sich ohne weitere persönliche Klärung für einen Online-Kauf entscheiden.