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Knapp 50 Jahre schon laufen auf dem Betrieb, den wir heute besuchen, die Hühner auf dem Hof. Nachdem die Vorgängergenerationen des Hofes, wie früher oft üblich, einen Gemischtbetrieb mit Schweinen, Kühen und Hühnern bewirtschafteten, entschloss sich der Landwirt damals bei der Übernahme zu einer Umstrukturierung und konzentriert sich seitdem mit viel Freude auf das Halten von Legehennen. Anders als früher sind die Hühner heute jedoch in Ställen unterbracht. 10.000 Hennen versorgt er dabei täglich in mehreren Ställen. Jetzt folgt die nächste Entwicklung: die Hühner sollen aus den Ställen wieder zurück nach draußen. Warum er diesen Schritt geht und wie er den Weg zur Freilandhaltung realisiert – wir haben nachgehakt.

huhn
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Bild: „Täglich frische Eier“ bald auch vom Freilandhuhn

Kunden wünschen Freilandhaltung

Der Landwirt verkauft seine Erzeugnisse, zu denen neben den Eiern auch Kartoffeln aus eigenem Anbau gehören, zweimal in der Woche auf einem Markt in Münster. Durch den jahrelang direkten Kontakt zu den Verbrauchern weiß er genau, was die Menschen bewegt: „Die Kunden wollen zunehmend Eier aus Freilandhaltung. Sie möchten die Tiere auf der Wiese sehen und sich dann mit gutem Gewissen für das Produkt entscheiden können.“

Bisher sind seine Hennen jedoch ausschließlich in Ställen untergebracht. Die Tendenz und die Erwartung der Verbraucher möchte der Landwirt aber nicht ungeachtet lassen. Um den Wünschen gerecht zu werden, entschied er sich, seine Eierproduktion mit der Freilandhaltung zu verknüpfen. Da ihm in diesem Bereich noch die Erfahrung fehlt, entstand die Idee, das Ganze erst mal auf Probe und zunächst nur mit einer Hühnerherde durchzuführen. Wenn sein Testlauf funktioniert, stellt er sich vor, weitere Hennen im Freilandauslauf zu halten.

 

Knotengeflecht 150/19/15

Wussten Sie, dass ….

 

  • es vielseitig einsetzbar ist?
  • es besonders stabil und sicher gegen Eindringlinge ist?
  • es an unterschiedlichen Pfählen zu befestigen ist?

 

Z-Profilpfosten

Wussten Sie, dass ….

 

  • er in sechs verschiedenen Längen erhältlich ist?
  • man ihn für alle Arten von Knotengeflechten einsetzen kann?
  • man ihn problemlos kürzen kann?

 

Wildgattertor

Wussten Sie, dass ….

 

  • es mit verschiedenen Zäunen kompatibel ist?
  • es auf Wunsch auch in anderen Größen erhältlich ist?
  • es besonders aushängesicher ist?

Langer Zaun für die Hühner notwendig

Für die Zulassung zur zertifizierten Freilandhaltung muss der Hennenhalter einige Voraussetzungen erfüllen. Neben dem Stall, der den Anforderungen an die Bodenhaltung entspricht, benötigt er tagsüber einen zusätzlichen Platzbedarf im Freilandauslauf von 4,0 m² pro Huhn. Für eine Gruppe von 800 Hühnern sind also rund 3.200 m² Weide zur Verfügung zu stellen. Die gesamte Fläche muss sicher umzäunt werden. Der Landwirt kann die Längsseite des Stalles als Abgrenzung integrieren, dadurch benötigt er die Umzäunung an nur drei Seiten. Insgesamt kommt er damit auf eine Länge von fast 800 Metern. Außerdem möchte er eine Zufahrt für Fahrzeuge einbauen. Das Tor soll eine Breite haben, durch die ein Radlader oder ein Traktor passt, um anfallende Arbeiten auch mit maschineller Unterstützung bewerkstelligen zu können.

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Bild: Durch das Integrieren der langen Seite des Stalles wird Zaun gespart

Welcher Zaun eignet sich für die Hühner?

Über den gesamten Überlegungen und Planungen des Landwirtes steht der Gedanke, dass er die Freilandhaltung zunächst testen möchte. Wichtig ist ihm deshalb eine Umzäunung, die auf der einen Seite die nötige und wichtige Sicherheit für die Hühner gewährleistet, auf der anderen Seite aber auch schnell und einfach aufgebaut werden kann. Darüber hinaus sollte der Zaun genauso einfach rückbaubar und alternativ nutzbar sein. Um Zugang zu dem umzäunten Gelände zu bekommen, benötigt er außerdem ein Tor, das den gleichen Wünschen, wie einem möglichen Rückbau und einem alternativen Nutzen, standhalten kann.

Nachdem der Landwirt den Entschluss gefasst hat, das Projekt anzugehen, hielt ihn nichts mehr auf. Da er schnellstmöglich an die richtigen Produkte kommen wollte und über einen Bekannten erfuhr, dass der Maschinenring Westfalen-Lippe (MRWL) in Saerbeck Tor- und Zaunanlagen vertreibt, setzte er sich kurzerhand ins Auto. Wenig später stand er persönlich vor der Tür und traf auf einen Mitarbeiter, der ihn im Rahmen einer kostenlosen Beratung bei der Weiterentwicklung seiner Pläne unterstützen konnte. Fragen wie „Welche Höhe muss der Hühnerzaun haben?“, „Welche Drahtstärke ist optimal für die Sicherheit der Tiere?“ und „Wie groß darf die Maschenweite sein, damit die Hühner ausreichend geschützt sind?“ tauchten auf und wurden geklärt.

wildgattertor

Bild: Knotengeflecht und Wildgattertor während des Aufbaus

Ausbau des MRWL-Lagers für schnellere Lieferung

Nach der Bestellung der Produkte beim mr-shop musste der Landwirt eine längere Wartezeit überbrücken. Der MRWL hatte die entsprechenden Produkte nicht im Lager und musste sie direkt vom Hersteller liefern lassen. Dies dauerte ein paar Wochen. Dem tatdurstigen Landwirt fiel es nicht leicht die Zeit geduldig abzuwarten und auch der mr-Shop sah in der längeren Lieferzeit ein Problem, das es zu lösen galt. Kurzerhand weitete der MRWL daraufhin seine Lagerkapazitäten großzügig aus, sodass er fortan die meisten Produkte bevorraten kann. Das hat den Vorteil, dass er von nun an die Lieferzeiten selbst in der Hand hat, die sich dadurch um ein Vielfaches verkürzen.

Lösungsfindung bei Reklamation

Nachdem der Hühnerhalter die bestellten Produkte auf eigenen Wunsch selbst abgeholt hat, stellte er fest, dass ihm der enge Abstand der unteren Vertikaldrähte beim Zaun insgesamt nicht hoch genug reicht. Ab einer Bodenhöhe von 50 Zentimetern wurden sie bereits weiter und betrugen für den oberen Meter 15 cm. Damit war ihm der Schutz der Hühner nicht sicher genug. Nach Rücksprache und ausführlicher Analyse mit den Beratern vom mr-shop fand sich die Lösung schließlich in einem alternativen Knotengeflecht: dem Wildzaun mit einer Höhe von 160 cm. Durch die Anzahl von 23 Vertikaldrähten hat dieser den entscheidenden Vorteil, dass der untere Bereich mit den engmaschigen Drähten, den 5 cm-Abstand bis zu einer Bodenhöhe von 80 Zentimetern erreicht. Erst dann vergrößert sich der Abstand auf 20 Zentimeter. Für die Sicherheit der Hühner ist dies ideal.

Einfacher und schneller Aufbau des Freilandauslaufes

Nachdem nun die endgültige Lösung gefunden war und der Zaun ausgetauscht wurde, ging der Rest ganz schnell: Die Ausrichtung des Knotengeflechtes wurde von dem Landwirt gelasert, sodass die Zaunpfosten auf einer geraden Linie gesetzt werden konnten. Mithilfe einer Pfahlramme verankerte er diese anschließend stabil im Boden.

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Bild: Enge Abstände im unteren Bereich des Zauns

Das doppelflügelige Tor hingegen betonierte er auf beiden Seiten ein. Zum Bedauern des Landwirtes waren die beiden Torseiten anschließend nicht nah genug beieinander, sodass nun eine Lücke zwischen den beiden Flügeltüren vorhanden ist. Er hatte erwartet, dass er nach Einbetonierung der Seitenpfosten die Torseiten individuell einstellen und so auch Lücken schließen kann. Dieser Ausgleich ist zwar möglich, aber nur für einen kleinen Bereich. Um solche Komplikationen zu vermeiden, empfiehlt der mr-shop daher an dieser Stelle, vor Montage oder Aufbau von Produkten, grundsätzlich einen kurzen Blick in die Aufbauanleitung zu werfen. Selbst auch einfach aufzubauende Produkte haben manchmal einen Kniff, der unbedingt beachtet werden muss.

Das Knotengeflecht hat der Hühnerhalter bisher erst eingehängt. Um die stabile und sichere Funktion zu erhalten, muss er ihn noch spannen und im Boden verankern. Dafür gibt es Hilfsmittel, wie den Drahtspanner oder spezielle Erdanker, die einen einfachen und festen Aufbau des Zauns gewährleisten.

Die Produkte

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Bild: Noch fehlt die Spannung im Zaun

Und so fiel die Entscheidung auf das Knotengeflecht 150/19/15 L. Mit einer Höhe von 150 cm, einer Stärke von 1,5 mm bei den vertikalen und horizontalen Drähten sowie einer Stärke von 1,8 mm bei den stabileren Kopf- und Fußdrähten, schien dies für den Landwirt und die Hühner das richtige Produkt zu sein. Der Abstand der Horizontaldrähte ist zwar mit 15 cm grundsätzlich für die Sicherheit der Hühner etwas zu weit, aber da der untere Bereich des Zauns einen Abstand von nur 5 cm zwischen den Drähten besitzt, erfüllte er auch in dem Punkt seine geforderten Bedingungen. Für die zu umzäunende Fläche bestellte er schließlich 4 Rollen mit jeweils 200 Metern.

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Bild: Die Z-Profile des mr-shops

Für den Aufbau des Zauns sind außerdem Zaunpfosten, sogenannte Z-Profile nötig, an denen der Zaun montiert wird und durch die ein fester und formstabiler Aufbau gewährleistet wird. Im Durchschnitt empfiehlt der mr-shop alle 4 Meter einen Zaunpfosten zu setzen. Der Landwirt entschloss sich deshalb für seine geplante Zaunlänge 40 Z-Profile mit einer Höhe von 2,10 m zu ordern.

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Bild: Die Flügeltüren des Tores können etwas verstellt werden

Auch auf die Frage nach dem geeigneten Tor fand man eine Lösung. Das zweiflügelige und feuerverzinkte Wildgattertor mit einer Breite von 4 Metern und einer Höhe von 1,50 Metern entsprach den Vorstellungen und möglichen Nutzungsalternativen des Landwirtes.

Die Kosten für den Hühnerzaun beschreibt der Landwirt als geringe Investition, die sich schnell amortisieren: „Pro Ei vom Freilandhuhn erhalte ich in Zukunft etwa 10 Cent mehr. Damit habe ich die Kosten für den Kauf des Hühnerzauns in kurzer Zeit wieder heraus.“ Wenn er seine Investitionskosten mit den Kosten vergleiche, die zum Beispiel bei der Anschaffung eines Hühner-Mobiles anfallen, sei er froh, dass er für sich diesen Weg gefunden habe.

Der schnelle und einfache Aufbau, die Möglichkeit des Rückbaus und der flexiblen Umnutzung, sowie die geringen Investitionskosten lassen ihn schlussendlich zu einem sorglosen Fazit kommen: „Wenn die Freilandhaltung nicht in mein Konzept passt, kann ich den Zaun genauso schnell wieder abbauen und mir etwas Neues überlegen.“