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Überschwemmungen durch den Klimawandel

Aufgrund des Klimawandels haben in den letzten Jahren extreme Wetterlagen wie Überschwemmungen zugenommen. Leider ist wegen des Klimawandels davon auszugehen, dass uns in Zukunft extremes Wetter weiterhin beschäftigen wird. Daher ist es sinnvoll – nicht nur in potenziellen Risikogebieten – Hochwasser entgegenzuwirken.

hochwasser

Versiegelte Flächen begünstigen Hochwasser

In der freien Natur kann Regen direkt im Boden versickern und so in das Grundwasser gelangen. In Städten und Dörfern hingegen ist ein Großteil des Bodens versiegelt, sodass das Regenwasser kaum oder gar nicht in den Boden gelangen kann. Bei Starkregen kann eine schlechte Versickerung Hochwasser und Überschwemmungen begünstigen, da sich das Wasser auf der Oberfläche staut.

Laut dem Umweltbundesamt liegt der 2018 ermittelte Anteil versiegelter Flächen bei 45,1 % innerhalb von Siedlungs- und Verkehrsflächen. Bezogen auf den Anteil der Gesamtfläche Deutschlands beträgt der Wert 6,5 %. 1992 hingegen betrug der Anteil versiegelter Flächen 5,3 %. Damit hat die Fläche der Bodenversiegelung in Deutschland in den letzten Jahren enorm zugenommen.

Rigolen ermöglichen das Versickern von Regenwasser

Damit Regenwasser auch in urbanisierten Gegenden versickern kann, lassen sich Rigolen verwenden. Der Begriff „Rigole“ stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „Rinne“. Unterschieden wird zwischen offenen und geschlossenen Rigolen. Die offenen Rigolen sind oberirdisch und bestehen aus einer Mulde, die mit Kies gefüllt wird. Geschlossene Rigolen sind unterirdische Tanks, die ebenfalls mit Kies oder Sand gefüllt werden. Das Regenwasser fließt aufgrund der Rückhaltewirkung nach und nach ab. Unterirdische Rigolen eignen sich sowohl für den Garten als auch für Auffahrten. Da die Kanalisation ebenfalls entlastet wird, kann man mithilfe von Rigolen von der Niederschlagswassergebühr befreit werden. Dazu muss eine vollständige Versickerung des gesamten Regenwassers gewährleistet werden. Informieren Sie sich dazu vor Ort bei Ihrer Kommune.

Sickerschacht als Versickerungsanlage

Der Sickerschacht von Speidel ist eine geschlossene Rigole mit 500 Liter Fassungsvermögen, die, wie vorhin erwähnt, mit Kies oder ähnlichem Material gefüllt wird. Anschließend wird der Schacht mit dem Fallrohr der Regenrinne verbunden und im Kiesbett unter der Erde eingebaut. Die Schlitze des Behälters sorgen dafür, dass das Wasser rückhaltend versickert.

Darüber hinaus ist die Versickerungsanlage mit Zisternen wie z.B. dem unterirdischen Regenwassertank Garten Standard kombinierbar. Auf diese Weise schonen Sie beim Überlauf nicht nur das Kanalnetz, sondern profitieren von einer unabhängigen Nutzung von Regenwasser.

Wasser zurückhaltend in die Kanalisation abführen

Als Alternative zur Rigole empfehlen sich sogenannte Retentionszisternen. Diese Speicher sind eine Kombination aus einer klassischen Zisterne und einer Rigole, die das Wasser zwar nicht versickern lassen, aber schonend in die Kanalisation abführen. In einigen Kommunen wird das Zurückhalten von Wasser vorgeschrieben oder mit einer Befreiung der Niederschlagswassergebühr belohnt, da das Kanalnetz empfindlich bei Starkregen reagiert.

Verschiedene Kombinationen mit dem Retentionstank

Der Speidel Retentionstank misst zwischen 3.000 und 10.000 Liter Fassungsvermögen. Sie entscheiden, wie viel Sie davon selbst nutzen möchten und wie groß der Anteil ist, der direkt in die Kanäle geleitet wird. Je nach Einbauhöhe des Siphons können Sie bei der 5.000-Liter-Variante 2.000 oder 3.000 Liter als Nutzwasser verwenden. Ist der Tank mit einer Drosselkappe ausgestattet, wird das aufgefangene Wasser nicht genutzt, da die 5.000 Liter komplett abgeleitet werden.

Bei Fragen für die Versickerung von Regenwasser können Sie uns jederzeit telefonisch unter 0 25 74 / 88 37 840 oder über Kontaktformular erreichen.