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Ein gefährlicher Wald-Bewohner kehrt zurück

Der Wolf ist ein prächtiger Bewohner des Waldes, um den sich viele Mythen ranken und der in vielen Kulturen verehrt wird. Er gilt nicht nur als der Stammvater der heutigen Hunderassen, sondern sorgt auch für einen Ausgleich anderer Tierpopulationen in deutschen Wäldern. Zu einer Herausforderung wird der Wolf für Landwirte und Tierbesitzer, wenn er sich zu Nahe von Bauernhöfen und Weiden aufhält. Dann kann sich das Wildtier für Bauern und Landwirte zu einem echten „Problem“ entwickeln. Hier erfahren Sie, warum Wölfe für Herdenbesitzer problematisch werden können und welche die besten Schutzmaßnahmen sind, um die eigenen Tiere zu schützen.

Warum stellt der Wolf ein „Problem“ für Bauern und Landwirte dar?

Jedes Jahr müssen Bauern und Landwirte mit Nutztierrissen rechnen, die durch die Wiedereinwanderung des Wolfes entstehen. Zwar stellt der Wolf einen wichtigen Faktor im Ökosystem dar, sodass er nicht umsonst unter Natur- und Artenschutz steht, allerdings sorgt er immer wieder für Verluste bei regionalen Bauern und Viehzüchtern. Hierbei können Landwirte erhebliche finanzielle Verluste erleiden, wenn zu viel Vieh dem Wolf zum Opfer fällt.

Der Wolf beschränkt dann sein Jagdgebiet nicht mehr nur auf den heimischen Wald, sondern nähert sich immer wieder menschlichen Siedlungen. Zwar gilt der Wolf als ein sehr scheues Tier, das Menschen grundsätzlich meidet, mit einer Ausbreitung und Gewöhnung an den Menschen steigen jedoch die Verlustzahlen bei Viehbesitzern in allen landwirtschaftlichen Betrieben, die sich auf die Haltung und Zucht von Schafen, Ziegen, Kälbern und anderen Nutztieren spezialisiert haben. Nutztiere sind dabei für den Wolf eine besonders leichte Beute, da sie an den Menschen gewöhnt wurden und die Schutzreflexe nicht so ausgeprägt sind wie bei Wildtieren. Anders als Rehe oder Hasen haben Nutztiere eine geringere Wahrnehmung bezüglich annähernder Gefahren und verlassen sich dabei auf den Schutz der Herde oder auf das wachsame Auge von Bauern oder Hirten.

Zudem benötigen die Tiere von der Geburt bis zum Heranwachsen eine gewisse Zeit, in der der Viehhalter das Tier nicht zu wirtschaftlichen Zwecken nutzen kann. Darüber hinaus müssen Landwirte erst einmal Geld für die Aufzucht der Tiere in die Hand nehmen, bevor Erträge durch den Verkauf, die Schlachtung oder Produktion von Milch, Wolle oder anderen Naturprodukten erwirtschaftet werden können. Wird dabei ein heranwachsendes Tier vom Wolf gerissen, hat der Landwirt starke Vermögenseinbußen, besonders wenn mehrere Tiere der Herde betroffen sind. Schnell können sich dabei durch die investierten Beträge Schulden anhäufen, die sich wirtschaftlich nur schwer kompensieren lassen.

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Wie lassen sich Schafe und andere Tiere am besten schützen?

Nicht immer können Landwirte ihre Tiere beobachten, insbesondere nicht zur Nachtzeit, wenn die Wölfe auf der Weide am aktivsten sind. Herdenschutzhunde helfen hierbei auch nur bedingt, da sie Wolfsangriffen nicht standhalten können und höchstes zum Alarmieren des Schäfers geeignet sind. Außerdem müssen Landwirte viel Zeit und Geld in die Anschaffung und Ausbildung der Hunde investieren. Dazu kommen noch weitere Kosten für den Unterhalt wie Futter, Tierarztbesuche und Unterkunft.

Einen weitaus besseren Schutz bieten hingegen Wildzäune und Zaunanlagen, die sich einmalig installieren lassen und Wölfe zuverlässig fernhalten. Viehbesitzer sollten darauf achten, dass die Wildzäune besonders hoch gebaut sind, sodass Wölfe sie nicht überspringen können. Ebenso lohnt es sich die Zäune zum Teil in die Erde zu versetzen, damit sie von Wölfen und anderen Jägern nicht untergraben werden können. Auch die Pfeiler der Zäune sollten im Erdboden gut verankert werden, damit die Begrenzungen bei Kontakt eine ausreichende Sicherheit bieten, aber auch bei Unwettern immer standhalten. Außerdem ist es wichtig, dass die Zäune regelmäßig von den Landwirten kontrolliert und begutachtet werden. Finden sich Löcher im oder unter dem Zaun, sollten die Teile umgehend ausgetauscht werden, damit das Wildgehege nicht seine Wirkung verliert.

Auf Fallen oder präparierte Köder, die dem Wolf schaden könnten, sollten Viehbesitzer hingegen gänzlich verzichten, da der Wolf unter Naturschutz steht. Gute Zäune sind jedoch absolut ausreichend damit das Vieh auf der Weide gut geschützt bleibt und Viehbesitzer keine Vermögenseinbußen erleiden müssen.

Welche Vorteile bieten Weidezäune beim Umgang mit Wolfangriffen?

Mit Weidezäunen lassen sich Angriffe von Wölfen auf die eigenen Nutztierbestände zuverlässig verhindern, ohne dass den Wölfen geschadet wird. Zudem wird die Errichtung von Weidezäunen staatlich subventioniert, sodass sich hier Kosten einsparen lassen. So beträgt etwa die staatliche Förderung in Rheinland-Pfalz 80 bis 100 Prozent, wenn es um die Installation von fest installierten oder mobilen Schutzzäunen für Nutztiere geht.

Viele Entschädigungen für Nutztierrisse werden ebenfalls von der Installation von Schutzzäunen abhängig gemacht. So ist etwa eine hundertprozentige Entschädigung in Präventionsgebieten nur dann möglich, wenn ein Mindestschutz in Form von Zäunen vorhanden ist. Die Entschädigungen sinken dann mit den Folgejahren oder entfallen komplett, wenn in Präventionsgebieten von den Landwirten nicht für einen ausreichenden Zaunschutz vor Wölfen gesorgt wird. Deshalb ist es für Herdenbesitzer besonders in Präventionsgebieten sehr wichtig ausreichende Maßnahmen zu ergreifen, damit bei Wolfsangriffen eine Erstattung erfolgen kann.

Weidezäune sind zudem sehr robust und eine langfristige Investition in die eigene Landwirtschaft. Einmal aufgestellt, benötigen die Zäune wenig Wartung und lassen sich bei Defekten einfach reparieren. Auch die Installation kann schnell und unkompliziert durchgeführt werden.

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