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Wie alles begann

Seit 2017 existiert der Maschinenring Westfalen-Lippe nun schon. Doch wie hat alles angefangen und vor allem: mit wem? Und was hat die Zukunft noch in petto? Wir haben Jens Beckmann zu seiner eigenen Geschichte und der Geschichte vom MRWL ausgefragt.

Hallo Jens! Bevor wir auf die Entstehung vom MRWL eingehen, erst mal zu dir persönlich. Würdest du dich uns einmal vorstellen?

Guten Tag! Das mache ich natürlich gerne. Mein Name ist Jens Beckmann. Ich bin 39 Jahre alt und komme aus Hörstel. Aufgewachsen bin ich auf einem Bauernhof, welchen inzwischen mein Bruder übernommen hat. Schon früh habe ich mich für die Landwirtschaft interessiert. Dies ist auch der Grund, warum ich zuallererst Landwirt gelernt habe.

Anschließend habe ich eine Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel absolviert und dann mein BWL-Studium erfolgreich abgeschlossen. Danach war ich einige Jahre in einem Betrieb für Entsorgungs- und Speiseabfälle tätig und habe darauf noch einige Jahre im Einkauf und Verkauf im Futtermittelhandel gearbeitet.

Den Maschinenring habe ich während meines Zivildienstes kennengelernt, welchen ich damals bei meinem örtlichen Maschinenring abgeleistet habe. Diese Zeit ist mir so positiv in Erinnerung geblieben, dass ich dann schließlich zurückgekehrt bin. So nahm alles seinen Lauf und der Maschinenring Westfalen-Lippe ist entstanden.

Jetzt sind wir natürlich sehr gespannt, wie die Entwicklung des MRWL genau vonstattengegangen ist. Möchtest du uns einmal die ganze Entstehungsgeschichte von Anfang bis heute erzählen?

Der Maschinenring Westfalen-Lippe ist im September 2017 entstanden. Ich weiß noch genau, wie ich vier Ordner in die Hände gedrückt bekommen und laut vor mir hergesagt habe: „Na dann mal los.“ Die ersten paar Tage habe ich damit verbracht organisatorische Dinge zu erledigen, wie zum Beispiel Allgemeine Geschäftsbedingungen zu verfassen.

Den Vertrieb von Produkten habe ich zunächst über andere Wege, wie zum Beispiel über Telefonvertrieb, versucht. Dies war jedoch leider nicht sehr erfolgreich und mir wurde schnell klar, was für ein harter Weg noch vor mir liegt. Dann kam mir die Idee: ein eigener Onlineshop! Trotz anfänglicher Kritik habe ich dies durchsetzen können und bin Anfang 2018 dann zusammen mit Shopware und 20 Produkten mit dem Onlineshop des Maschinenrings Westfalen-Lippe gestartet.

Anschließend musste ich mich um den Kauf einer Webseiten-Domain kümmern. Ich hatte mich schon sehr auf www.mr-shop.de festgelegt und sie mit etwas Glück und einer Ersteigerung dann auch tatsächlich bekommen.

Das hört sich nach sehr viel Arbeit an. Hattest du dabei irgendwelche Unterstützung?

Anfangs nicht, aber ich hatte schon länger nachgedacht jemand anderes mit ins Boot zu holen. Kurz nach dem Start des Onlineshops, insgesamt 8 ½ Monate nach Entstehung des MRWL, war es dann so weit: Ich stellte meine erste Mitarbeiterin ein. Nicole Wallmeyer brachte damit Buchhaltungs- und Personalwissen in den Maschinenring Westfalen-Lippe mit ein.

Leider blieben die erwartete große Nachfrage und die hohen Besucherzahlen des Onlineshops aus. Trotzdem wusste ich, dass die Nachfrage sicher da war. Doch das Wissen um den Onlineshop war noch zu gering. Ich versuchte es mit Google Werbung, doch auch dies schien anfangs nicht zu funktionieren. Dann die Überraschung: die Besucherzahlen schossen nach oben und die Nachfrage wurde enorm!

Das erste Lager im Herbst 2018

altes_lager

Das war natürlich gut für das Unternehmen, aber es stellte das kleine Team sicherlich vor neue Herausforderungen, oder?

Das kann man wohl sagen! Jetzt musste ein eigenes Lager her, welches wir im Oktober 2018 mieteten. Doch ein Lager erfordert jemanden, der sich regelmäßig darum kümmert und auch für den Vertrieb fehlte uns jemand. Im Januar 2019 beschloss ich daher Aleksej Homann einzustellen, der sich fortan um die Logistik kümmern und im Vertrieb unterstützen sollte. Dies gab uns ebenfalls die Möglichkeit, das Lager noch zu vergrößern. Es hatte sich schnell gezeigt, dass dies nicht groß genug für die Höhe der Nachfrage war.

Jetzt waren wir schon zu dritt und das 12 m² Büro wurde für unser schnell wachsendes Unternehmen zu eng. Am 1. Mai 2019 erfolgte dann der Umzug an den neuen Standort Welps Esch in Saerbeck. Auch die Lagerflächen wurden dorthin verlegt und noch einmal verdoppelt. Am ersten Tag in den neuen Büroflächen weiß ich noch genau, dass ich zu Nicole sagte: „Jetzt haben wir erst mal für die nächsten Jahre ausgesorgt.“. Wie falsch ich doch lag, doch damals konnte ich noch nicht erahnen, wie schnell der MRWL wachsen würde.

Das war aber das Einzige, mit dem du zu dieser Zeit falsch gelegen hast?

Zum Glück, ja! (lacht) Wir wurden vom großen Erfolg des Unternehmens einfach überrascht und leiteten trotzdem weitere Optimierungsmaßnahmen ein. Jetzt benötigten wir eine Marketingabteilung. Aus diesem Grund nahmen wir im Mai 2019 Kontakt zu der externen Expertin für Online-Marketing Paulina Schmidt auf, welche fortan SEO und andere Online-Marketing Maßnahmen übernehmen sollte. 

Parallel dazu stellten wir weiteres Personal für die neu geschaffene Marketing-Abteilung an und bauten sie konsequent aus. Die Nachfrage für unsere Produkte blieb unvermindert hoch, sodass wir auch im Vertrieb neue Kräfte ins Team holten. Im April 2020 stieß Mathias Kamp zu uns, der den Vertrieb weiter stärkte.

Mehr Personal also für die gesteigerte Nachfrage. Hatten da eigentlich alle noch genügend Platz?

Nein! Unsere Büroflächen waren schon wieder nicht mehr ausreichend. Ich hatte mich beim Umzug im Sommer 2019 eben geirrt. Am 1. Juli 2020 haben wir deshalb erneut die Büroflächen vergrößert. Das war zum Glück recht einfach, weil auf derselben Etage noch Kapazitäten frei waren. Das sind gleichzeitig die Büroräume, in denen wir uns bis heute befinden.

Aber nicht nur die Büroräume, auch unsere Lagerkapazitäten kannten seit unserer Ansiedlung am Welps Esch nur eine Richtung: Steil nach oben! Ende 2021 kommen wir auf über 3.000 Quadratmeter Lagerfläche. Damit erhöhen wir die Verfügbarkeit vieler Produkte und können die Lieferzeiten verkürzen.

Ein neuer Standort für den MRWL

Fast schon unglaublich, wie schnell der Maschinenring Westfalen-Lippe gewachsen ist! Von einem Mitarbeiter auf über 20 und wie es sich anhört, ist hier noch lange nicht Schluss. Kannst du uns schon etwas über die Zukunft des MRWL verraten?

Zu viel möchte ich natürlich nicht verraten, jedoch kann ich sagen, dass wir noch viel vorhaben. Der Bereich Wildzäune ist noch ausbaufähig und auch mit neuen Segmenten, wie jetzt die Stapler-Anbaugeräte, haben wir alle Hände voll zu tun. Daneben lautet unser neustes und aktuelles Projekt: den Außendienst ausbauen. Wie man schon heraushört, wird unser Team weiterwachsen und auch über weitere Entwicklungen unserer Büroflächen wird nachgedacht.

Das klingt als hätte der Maschinenring Westfalen-Lippe noch viel vor sich! Wir wünschen viel Erfolg für die Zukunft und mit allen weiteren Plänen. Danke Jens, dass du dir Zeit für unsere Fragen genommen hast.

Bilanz 2021

Ein aktuelles Interview mit Jens Beckmann: In seinem Bilanz-Interview für das Jahr 2021 blickt der MRWL-Geschäftsführer auf die Highlights eines spannenden Jahres.

Unternehmensgeschichte

Die Geschichte des Maschinenrings Westfalen-Lippe mit seinen wichtigsten Entwicklungen und den größten Höhepunkten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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